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RVHI Regionalverkehr Hildesheim
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Wünschelrutengänge im Hildesheimer Land

(vom 24.08.2018)

Vom 2.-29. September 2018 heißt es „Leinen los“ im Landkreis Hildesheim.

Mit dem Kreuzfahrt-Bus durch das Hildesheimer Wasser-Land

Die Gemeinden sind alle im Boot, die Ideen fließen, alles ist bereit, eine riesen Welle zu machen – nach zwei Jahren im Projekt „Wünschelrutengänge im Hildesheimer Land“ kommen den Initiatoren die Wortspiele rund ums Wasser schon wie von selbst über die Lippen. Jetzt sind die Programme mitsamt der dazugehörigen Freizeitkarte gedruckt, so dass sich alle Wünschelrutengänger ihre persönliche Kreuzschifffahrt durch den Landkreis zusammenstellen können. Zwischen dem Auftakt im Hildesheimer Hafen am 2. September und dem Abschluss exp`EAU am Jo-Beach am 29. September gibt es 43 Veranstaltungen in 18 Gemeinden: Ausstellungen und Konzerte, Dorffeste und Ortsbegehungen, Filmvorführungen und Ausflüge in die Geschichte, Fahrten mit dem Schiff, der Lok oder dem Kreuzfahrt-Bus.

Der Regionalverkehr Hildesheim als Kooperationspartner hat zusätzliche Verbindungen eingebaut, damit jeweils von Hildesheim oder Alfeld aus die verschiedenen Veranstaltungsorte zu erreichen sind. Zusätzlich zur gedruckten Karte – sie zeigt die Gemeinden als Inseln im endlosen Wasserblau des Landkreises – soll es pünktlich zum Programmstart eine App geben, die nicht nur der Orientierung dient, sondern auch noch ein Gewinnspiel beinhaltet: „Gulli-Vers-Reisen“. Wer bestimmte Gullis im Landkreis besucht, kann dort, und nur dort, Fragen beantworten, Verse erhalten und sich am Ende ein Gedicht zusammenreimen.

Die Wünschelrutengänge im Hildesheimer Land, veranstaltet vom Netzwerk Kultur & Heimat, begannen schon im vergangenen Jahr mit den Tagen des offenen Ateliers zum Thema Wasser. Dadurch wurden schon die Schleusen geöffnet für die Flut sprudelnder Ideen zu diesem Thema. In diesem Jahr zogen dann acht Scouts durch den Landkreis, um weitere Anstöße zu geben oder einfach einzusammeln, was schon im Fluss war. Zum Teil konnten bestehende Veranstaltungen aufgenommen werden – zum Beispiel das Braufest „Das Schwarze Huhn“ in Grasdorf, bei dem ein heimisch gebrautes Bier der Innerste geopfert wird. Umgekehrt könnte sich das Deichfest, für die Wünschelrutengänge ins Leben gerufen, in Heersum dauerhaft als regelmäßiges Dorffest etablieren.

Bei beiden Festen geht es übrigens auch um den Hochwasserschutz. Der sei beim Thema Wasser im Landkreis klar vorherrschend gewesen, sagt Jürgen Zinke, Vorsitzender des Netzwerks Kultur & Heimat. Während es im Vorjahr bei den Vorbereitungen gefühlt unablässig regnete, war es dieses Jahr zwar wochenlang trocken, aber: „Wasser ist ja auch ein Thema, wenn es nicht da ist“, hat Jürgen Zinke dabei beobachtet.

Das Programm startet am 2. September zu Wasser und zu Lande. Wer will, kann nämlich zuerst mit dem Zug nach Hameln fahren und dann mit dem Fahrrad zurück zum Hildesheimer Hafen kommen. Dort werden Rundfahrten mit der Albert L. angeboten, um die gänzlich unerwarteten Attraktionen des Hildesheimer Hafens kennenzulernen, und sich dabei von Sängerin und Comedian Fräulein Rose unterhalten zu lassen. Achtung: „Don`t call it Boot“, denn die Albert L. ist mit 23 Metern Länge eindeutig ein Schiff, und darauf legt ihr Kapitän auch wert.

Zum Abschied am 29. September am Ufer des Hohnsensees werden noch einmal einige Highlights zu sehen und zu hören sein – sofern sie eben mobil genug sind, um an den Hildesheimer Strand zu ziehen. Das genaue Programm ist noch in Arbeit, erklärt Projektleiter Gregor Pellacini. Er hat als Neueinsteiger beim Netzwerk Kultur & Heimat die Wünschelrutengänge dieses Jahr von Geschäftsführerin Sabine Zimmermann übernommen - und trotz der vielen Beteiligten bei der Planung immer den Kopf über Wasser gehalten.

 


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